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Corinne ein Kind mit Down-Syndrom

Anna Lisa

Wir stellen uns vor:

 Ute und Achim Plettenberg

mit Eva-Maria

und Anna-Lisa (Down-Syndrom)

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Anna-Lisa`s 1. Schultag in der Johannes-Schule 
16.08.2000



Uns anvertraut:

Anna-Lisa 
*24.04.1994

" Die Dinge sind nicht, wie sie sind, sondern sie sind, wie sie geliebt werden." 
(Bischof Klaus Hemmerle) 
(Wir haben diesen Spruch zur Geburt von Anna-Lisa von Freunden bekommen)

 


Inhalt



  
  
  
 

Unser Alltag mit Anna-Lisa...

Anna-Lisa besucht mit Schuljahresbeginn die 2. Klasse der Johannes-Schule in Bonn (Heilpädagogische Waldorf-Schule). 
Sie hat neben dem DS einen Herzfehler (VSD), der nur kontrolliert, aber nicht mit Medikamenten behandelt werden muß. 
Aufgrund ihrer Weitsichtigkeit und ihres Schielens trägt sie eine Brille und 
ihre Knick-Senkfüße werden mit einer Einlage in normalen Konfektions-Schuhen behandelt. 
 

Aktuell 
  
 

Anna-Lisa ist  7 Jahre

Anna-Lisas großer Wunsch wird  am 8. Mai 2001 wahr: 
Sie darf schwimmen lernen. 
Einmal wöchentlich gehen wir zur "Wassergewöhnung"  unseres örtlichen Schwimmvereins. 
 

Am 22. Juli 2001  bekommt unsere Anna-Lisa das     1. Zeugnis  der Johannes-Schule.

Anna-Lisa hat im vergangenen Schuljahr alle Vokale gelernt und kann sie in der Regel auch erkennen. 
Sie kennt die Konsonanten B,P,K, M,W,L, R und übt, sie mit den Vokalen zu verbinden.

Anna-Lisa hat die Zahlen von 1 - 10 kennengelernt, obwohl Sie sie noch nicht alle richtig benennen 
kann, kann sie sie in der Regel aufzählen und hat in jedem Fall ein Gefühl für diese Zahlen entwickelt.

Die 1. Klasse war für Anna-Lisa ein hartes Stück Arbeit, aber es hat sie in vielerlei Hinsicht zu einem 
starken kleinen Menschenkind gemacht:

Sie ist körperlich und auch von Ihrer Willensstärke und -kraft viel stabiler geworden. 
Sie traut sich mehr zu als vorher. 
Wenn etwas gar nicht geht, fragt sie: "Hilfst du mir?"

Anna-Lisa kann zwar  zwanghaft etwas verneinen, aber mit Geduld und guter Laune kann mann sich auch 
von etwas überzeugen. Sie kann  begeistert lernen, Lieder singen, Musik auf Ihrer Harfe oder Ihrem "Kinderklavier" machen. 
Momentan ist neben dem Spiel im Sandkasten immer noch das Schaukeln aktuell und das Seifenblasen pusten. 
 

Wir haben wunderschöne Urlaubstage in Südtirol verbracht, sind viel gewandert, waren schwimmen 
und haben uns einfach erholt. 
Kraft gesammelt für ein neues Jahr: 
In einigen Tagen beginnt für Anna-Lisa das 2. Schuljahr an der Johannes-Schule in Bonn. 
Und unsere große Eva-Maria (10) startet in der 5. Klasse unseres örtlichen Gymnasiums "Zum Altenforst".

Unser nächstes Ziel für  2001 ist, daß Anna-Lisa schwimmen lernt. Es macht ihr sehr viel Freude 
und sie übt fleißig. So oft wir es ermöglichen können, gehen wir mit der ganzen Familie schwimmen.

Während der Ferien haben wir wegen der Schilddrüse erneut ein Blutbild machen lassen. 
Der TSH-Wert ist nur noch leicht erhöht/liegt an er Obergrenze, sodaß die vor einem halben Jahr 
angedachte Untersuchung bei einem Radiologen erst einmal vom Tisch ist.

Anna-Lisa hat am Freitag, 26.10.01 18.30 Uhr völlig überraschend mit großem Erfolg und reger Anteilnahme des ganzen Schwimmkurses (tosender 
Beifall) Ihr 1. Schwimmabzeichen gemacht. Anna-Lisa ist jetzt stolze Schwimmerin mit Seepferdchen-Abzeichen.


 

Rückblick

Anna-Lisa's Gesundheitszustand ließ es zu, sie recht bald nach der Geburt in den Alltag unserer Gesellschaft mit einzubinden: 
Wir haben viele Dinge gemeinsam unternommen:

  • Babymassage (z.B. nach Leboyer)
  • Besuch einer PEKIP- bzw. Krabbelgruppe
  • Babyschwimmen
  • Eltern/Kind-Gruppe

Dazu muß ich vielleicht erklären, daß man das nicht alles gleichzeitig in Angriff nehmen kann, sondern für sich, seine Familie und das Baby/Kleinkind das Passende aussuchen muß; genauso wie man es mit einem "gesunden" Kind auch machen würde. 
  
  
 

Anna-Lisa im Alter von
1 Jahr
2 Jahren
3 Jahren
4 Jahren
5 Jahren
6 Jahren


 

Anna-Lisa mit 1 Jahr

Nach den ersten Wochen der Gewöhnung aneinander nahmen wir Kontakt mit der Frühförderstelle unserer örtlichen "Lebenshilfe" auf und wurden schon von Anna-Lisas 2. Lebensmonat an von dort betreut (heilpädagogischer Hausbesuch alle 4 Wochen). Von unserer Betreuerin wurden wir auch in dem Gedanken bestärkt, eine PEKIP-Gruppe zu besuchen. Wir wurden dort direkt aufgenommen und gehörten von Anfang an dazu!

In Absprache mit unserem Kinderarzt machten wir Krankengymnastik nach Vojta (seit Juli/94)

Aufgrund Anna-Lisa's Herzfehlers (kl. Loch in der Herzscheidewand) lassen wir im Februar 1995 eine Herzkateter-Untersuchung machen. Das eigentlich große Loch ist mit wildem Gewebe verwachsen, was nur noch ein kleines Loch übrig läßt. Wir benötigen nur eine regelmäßige Kontrolle bei unserer Kardiologin; keine Medikamente und vorerst keine Herz-OP.

Im Oktober 1995 wechseln wir von Vojta zur Bobath Krankengymnastik.. 
 

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Anna-Lisa mit 2 Jahren

Anna-Lisa hat kleine Freunde in ihrer Spielgruppe für Down-Syndrom-Kinder; aber auch in ihrer Spielgruppe, die aus der PEKIP-Gruppe beim DRK (Deutsches Rotes Kreuz) entstanden ist. Hier haben wir Integration der einfachsten Art erlebt. 
Wir haben uns angemeldet, wurden aufgenommen und wir gehörten einfach dazu.

Eine Untersuchung beim Orthopäden ergibt, daß Anna-Lisa aufgrund ihrer Knick-Senk-Füße Fußorthesen benötigt. Sie bekommt kurzfristig wadenhohe Fußorthesen in einem Spezialschuh.

Wir genießen weiterhin die heilpädagogische Hausfrühförderung, inzwischen 14tägig. 
 

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Anna-Lisa mit 3 Jahren

Anna-Lisa wurde am 24.4.97 3 Jahre alt und bekam kurz vor ihrem 3. Geburtstag einen Kindergartenplatz in einer integrativen Kindertagesstätte. Zu Beginn ihrer Kindergartenkarriere kann sie an einer Hand laufen, wird aber vorwiegend noch getragen oder krabbelt. Innerhalb kurzer Zeit läuft sie frei und wird immer sicherer. Nach den ersten Monaten dort können wir sagen, daß die Entscheidung für eine integrative Einrichtung im Vergleich zu unserem örtlichen Regelkindergarten absolut richtig war. Anna-Lisa wird im normalen Kindergartenalltag gefördert wo und wie sie es braucht. Ohne zusätzliche Besuche von privaten Praxen erhält sie Krankengymnastik und logopädische Förderung. Bei Bedarf stehen psychomotorische und ergotherapeutische Betreuung zur Verfügung.

Zum Thema Krankengymnastik ist noch zu erwähnen, daß uns - Anna-Lisa und uns Eltern - der Wechsel von der Frühförderung zum Kindergarten erleichtert wurde, dadurch daß die Arbeitsweise der beiden Therapeutinnen ähnlich war und Anna-Lisa ihre neue Krankengymnastin auch auf Anhieb akzeptierte, ja sogar mochte. Und das ist bis heute so geblieben.

Unser Kindergartenalltag wurde im letzten 1/4 Jahr herb unterbrochen durch ständig aufeinanderfolgende Infekte. Bronchitis, Lungenentzündung usw......... 
Ein Oster-Urlaub in Cuxhaven sollte das Ganze beenden, doch der April brachte dann nochmal einen Nachschlag und den 4.Geburtstag!!! 
  
 

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Anna-Lisa mit 4 Jahren

Das 1. Kindergartenjahr ist nur so an uns vorüber geflogen. Anna-Lisa hat ihr "Laufen" tüchtig geübt und wird heute immer risikofreudiger, was eigene Ausflüge oder Kletterübungen angeht. Nach der harten Winterperiode mit Bronchitis/Lungenentzündung usw., konzentriert sich unser Training heute auf das Finden von Sicherheit und Kraft. Hierzu haben wir versucht, daß Dreiradfahren zu trainieren, vergebens....

Unsere Tochter hat ihre Freiräume so umgesetzt, daß sie sich wieder mehr mit Sprache auseinandersetzt. Sie lernt fleißig neue Wörter, besser Begriffe oder Babysprache, den Rest ihrer regen Konversation versucht sie mit Händen, Füßen, Gesten und Lauten.

Erfreulicherweise machen auch ihre Malversuche Fortschritte. Sie malt inzwischen neben Strichen auch Kreise und entwickelt wahre Begeisterung am Malen in Malbüchern und gezieltem Ausmalen. Zum 4. Geburtstag hat sie eine spezielle Schere (in den einen Griff passen alle 4 Finger, der andere ist für den Daumen und zusätzlich gibts eine Feder !!!) bekommen, mit der ihr das Schnipseln riesige Freude bereitet und es funktioniert auch.

Um das Thema Dreirad nochmal aufzugreifen... wir haben in Absprache mit der Krankengymnastin das Gebiet Dreirad verlassen und uns auf Fahrradfahren verlagert. Ein normales Kleinkindfahrrad passt jedoch nicht ganz zu Anna-Lisas heutiger Körpergröße und ihr fehlt zudem die nötige Kraft zu treten.

Die Rettung: Ein Kleinkinderfahrrad der Fa. INTERCO namens "Biky":

Die 1. Hürde ist geschafft: 
Mit einer Verordnung von unserem Kinderarzt sowie einem Kostenvoranschlag unserer örtlichen Reha-Firma bewaffnet gingen wir zur Krankenkasse und erhielten ganz unbürokratisch die Kostenübernahme (mit Selbstbehalt in Höhe von 250,-- DM) für das Biky.

Das Biky erfordert trotz aller Vorteile von Anna-Lisa zu viel Kraft.

Nach einigen Übungsfahrten mit viel Widerwillen verschwindet das Fahrrad über den Winter erst einmal 
im Keller. 
 

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Anna-Lisa mit 5 Jahren

Die Sommermonate verbringen wir mit zaghaften Übungen auf unserem tollen Fahrrad. 
Die Begeisterung lässt jedoch immer noch zu wünschen übrig. 
Im Herbst gilt Anna-Lisa's Interesse dem Telefon und somit auch wieder verstärkt der Sprache. 
Unser  Interesse gilt inzwischen der Tatsache, daß Anna-Lisa im Jahr 2000 Schulkind werden kann und soll.

Wir besuchen zwei Regelgrundschulen in unserem Ort - sind jedoch sehr skeptisch, ob Anna-Lisa dort aufgrund der Klassengrößen 
die entsprechende Betreuung findet. Wir sehen uns die für uns zuständige Schule für Geistig Behinderte an und vermissen hier die 
individuelle Vermittlung von Lesen , Schreiben und Rechnen, wie wir sie für Anna-Lisa für nötig und auch für möglich halten.

Und dann finden wir eine Schule, die uns von Anfang an wie für unsere Tochter zugeschnitten erscheint.

Die Johannes-Schule in Bonn. In dieser heilpädagogischen Waldorf-Schule wird individuell auf die Leistungsfähigkeit unseres 
Kindes eingegangen und in einem konsequenten Lernen, das Rechnen, Lesen und Schreiben vermittelt. Entsprechende Therapien 
(Eurythmie, Malen, Musik ) helfen den Kindern "von innen heraus" zu lernen.

Unser langes Warten hat ein Ende! Am 08.März 2000 erhalten wir den Bescheid, daß Anna-Lisa zum Schuljahr 2000 in die 
Johannes-Schule aufgenommen ist. 
                                            Hurra, wir haben jetzt ein Johannes-Schul-Kind ! 
 

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Anna-Lisa mit 6 Jahren

24. März 2000

Mit fast 6 Jahren hat sie es geschafft! 
Seit dem 12.März trägt Anna-Lisa auch nachts keine Windel mehr! 
Sie ist trocken.

Mit Beginn der Frühjahrs-Saison probieren wir nochmal unser Fahrrad! 
Es ist weiterhin ein Problem der Kraft und des Gleichgewichts!

Also muß ein kleiner Roller her. 
Zaghaftes Probieren auf dem kleinen Roller, aber der ist für Anna-Lisa überschaubar und 
gut zu handhaben.

Zuerst wird gemeinsam mit Mama gerollt, um ein Gleichgewicht-Gefühl zu erhalten. 
Dann gelingen die ersten eigenen Schritte 
 

Im Sommer 2000 kommen dann zwei große Ereignisse zusammen:

Im Juni 2000 müssen wir uns von unserem Kindergarten und allen liebgewordenen Menschen dort verabschieden 
Am 16.August 2000 ist Anna-Lisa's 1. Schultag in der Johannes-Schule

Diese vielen Ereignisse bringen einen Rückschritt mit sich:

Anna-Lisa nässt nachts wieder ein. 
Zuerst versuchen wir das Ganze mit etwas mehr Ruhe in unserem Alltag in den Griff zu bekommen. 
Im Oktober besprechen wir das Ganze mit Anna-Lisas Klassenlehrerin und beginnen, Anna-Lisa mit Bach-Blüten zu behandeln. 
Aber das Einnässen soll uns das ganze Schuljahr über begleiten, abgesehen von der einen oder anderen erfolgreichen Nacht 
mit trockener Windel.

In den ersten Schulwochen werden die Kinder der 1. Klasse mittags von den Eltern abgeholt. 
Nach den Herbstferien holen wir die Kinder nur noch 1x wöchentlich ab (Langtag der anderen Schulklassen) 
Nach den Weihnachtsferien geht Anna-Lisa 1x wöchentlich bis zum nachmittag zur Schule. 
Morgens holt sie ihr Taxi um 7.15 Uhr ab (sehr, sehr früh für unseren Langschläfer) 
doch mittags bzw. an dem einen Nachmittag ist sie dann recht zeitig zu Hause und wir haben noch Zeit für andere Dinge:

Einmal wöchentlich haben wir wieder Krankengymnastik in einer priv.Praxis. Das war vorher im Kindergartenalltag integriert.

Zur Unterstützung Ihrer Körperhaltung, des Gleichgewichts und auch überhaupt weil es schön ist, haben wir wieder ein 
neues Gefilde betreten.

Unsere Kinder gehen jetzt reiten.

Der Kontakt zu Ihrem Faxi ist für Anna-Lisa und auch für Ihre Schwester Eva-Maria nicht nur aus motorischer Sicht sinnvoll, 
sondern ganz sicher auch aus dem Aspekt der Freundschaft zu diesem Pferd. 
 

Anna-Lisa und Frau Vocke mit Faxi 
 

Durch das intensive Üben  in der Schule, bei der Krankengymnastik und auch aufgrund des Reitens hat sich Anna-Lisa`s 
Gangbild deutlich gefestigt. Sie reagiert zwar immer noch auf wechselnde Bodenbeschaffenheiten und Unebenheiten, jedoch 
kann sie seit März 2001 sowohl die Treppe rauf als auch die Treppe runter im Wechselschritt gehen. Wenn Sie sich total 
sicher ist, wie in der Schule und zu Hause, dann wagt sie es sogar "freihändig" die Treppe zu gehen.

Wieder ein Schritt weiter!!! 
  
  
 

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Die Entwicklungsschritte von Anna-Lisa

 
  
  
 

WANN ALTER WAS
 1995    
02/1995 10 Monate kann unterstützt sitzen
03/1995 11 Monate kann frei sitzen
06/1995 14 Monate sie klatscht in die Hände
07/1995 15 Monate der 1. Zahn
11/1995 19 Monate selber hinsetzen
 1996    
02/1996 22 Monate 1. Versuch selber mit dem Löffel zu essen 
(Joghurt)
05/1996 25 Monate laufen am Lauflernwagen
06/1996 26 Monate an Möbeln entlanglaufen
06/1996 26 Monate an beiden Händen laufen
08/1996 28 Monate sie krabbelt
28.10.1996 2 Jahre 6 Monate sie beginnt an einer Hand zu laufen
28.10.1996 2 Jahre 6 Monate im "Bärengang" einige Schritte vorwärts tapsen
 1997    
04/1997 3 Jahre sie läuft frei
04/1997 3 Jahre SIE IST EIN KINDERGARTENKIND
06/1997 3 Jahre 2 Monate sie trinkt aus dem Glas/aus der Tasse
 1998    
01/1998 3 Jahre 9 Monate Beginn von unregelmäßigem Toilettentraining
01/1998   wir versuchen das Dreiradfahren - erfolglos -
03/1998 3 Jahre 11 Monate sie bekommt ihre 1. Brille w/ Weitsichtigkeit
04/1998 4 Jahre eine spezielle Kinderschere zum Kindergeburtstag 
sie übt zu schneiden
06/1998   1. Versuche Fahrrad zu fahren
    sie ist tagsüber trocken
1999    
Sommer 1999   wir haben ein Vorschulkind in der 
"Wackelzahn"-Bande des Kindergartens
 2000    
08.März 2000 fast 6 Jahre wir haben ein "Johannes-Schul"-Kind
12.März 2000   sie trainiert nachts ohne Windel
24.März 2000   sie ist nachts trocken
05/2000   wir trainieren das Gleichgewicht durch den 
neu erstandenen kleinen Puky-Roller  
(hinten mit 2 Rädern)
Sommer 2000 6 Jahre parallel zum Roller üben wir jetzt erfolgreicher 
mit unserem Fahrrad "Biky"
Sommerferien 2000   wieder nächtliches Einnässen
16.08.2000 6 Jahre 4 Monate 1. Schultag in der 
Johannes-Schule, Bonn
    Krippenspiel der  1. Klasse für die Eltern
2001    
Januar 2001   Treppe rauf im Wechselschritt
März  2001   Treppe runter im Wechselschritt
15.03.2001   Treppe rauf/runter ohne festhalten (üben)
24.04.2001 7 Jahre Osterhöhle in der Johannes-Schule 
"aus dem Dunkel ans Licht mit einer Kerze und 
einer Frühlingsblume"
24.04.2001 7 Jahre Zum Geburtstag bekommt Anna-Lisa ein 
16-er Fahrrad mit Stützrädern
08.05.2001    Beginn der "Wassergewöhnung" im Schwimmverein
31.07.2001   Zeugnis der 1. Klasse
20.08.2001   1.Schultage in der 2. Klasse
     
     
     
     
     
     
     
     


 

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Was uns zur Zeit beschäftigt / Offene Fragen in unserem Alltag mit Anna-Lisa:

  • Schilddrüse und Ernährung

Aufgrund immer wiederkehrender Bauchschmerzen und einem Blutbild mit erhöhten Werten des Schilddrüsenhormons TSH 
haben wir Anna-Lisa auch auf Zöliakie und Zinkmangel untersuchen lassen. 
Dabei haben sich erhöhte Gliadin - Werte ergeben, die wohl noch nicht auf eine Zöliakie schließen lassen, die jedoch die 
bis dahin unproblematische Ernährung in den Mittelpunkt unseres Alltags gerückt haben.

Nach der ersten Blutuntersuchung  im Februar 2001 haben wir jetzt, 7.8.2001, nach einem halben Jahr,  sowohl die 
Schilddrüsenhormone als auch den Zinkwert sowie die Gliadin Werte nochmal testen lassen.

Der Wert des Schilddrüsenhormons TSH liegt "nur" noch an der Obergrenze und wir haben somit auf die Einschaltung 
eines Radiologen verzichtet. 
Was wir beibehalten ist die balaststoffreichere Ernährung bzgl. des Zöliakie-Risikos. 
Wir merken eben, das Anna-Lisa ein Körnerbrötchen oder eine Scheibe Schwarzbrot genausogut schmeckt aber bei 
weitem besser bekommt, als ein Milchbrötchen!!! 
 

  • Einnässen

Das nächtliche Einnässen ist nach wie vor noch nicht wieder vorbei ! 
Trotz Bach-Blüten-Therapie, trotz homöopathischer Behandlung bleibt uns das nächtliche Einnässen erhalten. 
 

Wer sich zu diesen Themen mit uns austauschen möchte oder gar eine Antwort auf unsere Fragen hat, erreicht uns unter:

Ute u. Achim Plettenberg, Talweg 36, 53842 Troisdorf, Tel.: 02241/81166

oder

e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
  
  

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Was wir am liebsten spielen

      Wir spielen gerne: 
      Mau,Mau 
      Mensch ärgere dich nicht 
      Kniffel (gemeinsam mit Mama) 
      "4 erste Spiele" - Spielesammlung

      Zahlen und Buchstaben lernen an Anna-Lisa`s VTECH - Computer 
      hier kann man auch durch drücken bestimmter Zahlen Musik abspielen lassen 
  
  
  
  
 

Die medizinische Versorgung/Vorsorge

Untersuchungen:

    • Ultraschall aller Organe vor der Geburt/nach der Geburt
    • Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim Kinderarzt ggfls in kürzeren Abständen als gesetzl. vorgeschrieben
    • Schilddrüsenfunktionstest
    • Blutbild/er z.B. zur Klärung folgender Werte:
      • Schilddrüsenhormone
      • Feststellung von evtl. Zinkmangel
      • Zöliakie diagnostzieren durch die Werte  Gliadin und
    • Impfungen
    • Fachärztliche Untersuchungen routinemäßig oder auf Veranlaßung

Fachärztliche Beratung / Betreuung: 
  
  

Kardiologie Ultraschall vom Herz / EKG
Augenarzt Schielen, Weitsichtigkeit
HNO-Arzt Hörfähigkeit durch "BERA"-Untersuchung testen lassen  
(= EEG vom Ohr bis zum Gehirn)
Orthopädie Wirbelsäule  
Hüfte  
Füße (Knick-,Senk-,Plattfüsse)
Logopädie Mundschluß  
Zunge  
Sprachverständnis  
Sprachentwicklung/Sprachförderung
Neurologie Anfallsbereitschaft /Anfallsleiden  
EEG
   
   
   




 

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Wichtige Adressen zum Thema Down-Syndrom und Schule

  • Kinderneurologisches Zentrum im Gustav-Heinemann-Haus

            Waldenburger Ring 46 
                53119 Bonn

  • Bundesverband der Lebenshilfe für geistig Behinderte e.V.

               Postfach 70 11 63, 35020 Marburg 
               Raiffeisenstr. 18, 35043 Marburg 
               Tel.: 06421 / 491-0

  • Arbeitskreis Down-Syndrom, Gadderbaumer Str. 28, 33602 Bielefeld

             Tel.: 0521/442998 
             Fax: 0521/942904 
             e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

             homepage: www.down-syndrom.org 
 

  • Selbsthilfegruppe für Menschen mit Down-Syndrom und ihre Freunde e.V.

            Röntgenstr. 24, 91085 Erlangen 
            Tel.: 09123/982121 
            e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

            homepage: www.ds.infocenter.de 
 

  • Arbeitskreis Down-Syndrom e.V. Kirchlinteln

             Wilfried Liebetruth 
             Am Schäferhof 27 
             27308 Kirchlinteln

            Tel.: 04236/94101 
            Fax: 04236/94102 
            homepage: www.down-syndrom.de 
 

  • Down-Syndrom-Netzwerk Deutschland e.V.

Eifgenweg 1a

    •  


51061 Köln

    •  


Tel.: 0221/600 2030

    •  


Fax: 0221/600 2361

Homepage: www.down-syndrom-netzwerk.de

 
  • Johannes-Schule Bonn
Rehfuesstr. 38 
53115 Bonn

Tel.: 0228/914340 
Fax: 0228/9143410 
e-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
homepage: www. Johannes-Schule-Bonn.de 
           (z.Zt. noch nicht im Netz)

  • Private Homepages:
Familie Lindlahr, Lohmar : www.lindlahr.de

Familie Walendzik, Köln: www.familiew.de 
 


  
 

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Literatur-Hinweise:


Das hat uns den Anfang leichter macht:

K i n d e r mit Down-Syndrom

Ein Ratgeber für Betroffene Klett-Cotta ISBN 3-608-91170-7

siehe auch "Buchvorstellungen"



weitere Fachliteratur:

  • Frühförderung für mongoloide Kinder
  • Das Down-Syndrom  -  Valentine Dmitriev Beltz Quadriga ISBN 3-407-83129-3     "Buchvorstellungen"
  • Down-Syndrom aktuelle Bezeichnung für Mongolismus -  Prof. Dr. Jan Murken Elke Dietrich-Reichart R.S. Schulz ISBN 3-7962-0515-1
  • Das Down-Syndrom    -   Wolfgang Storm WVG ISBN 3-8047-1407-2
  • Sprachförderung bei Kindern mit Down-Syndrom Etta Wilken Edition Marhold ISBN 3-89166-153-3
  • "... und um mich kümmert sich keiner" - Ilse Achilles     ISBN 3-492-12198-5
  • Homöopathie:
    • Kinder mit Homöopathie natürlich behandeln 

 

    • Werner Stumpf 

 

    • GU Verlag 

 

    • IS

BN-3-7742-2274-6

Homöopathische Behandlung von behinderten Kindern 
am Beispiel des Down-Syndroms 
Wolfgang Storm

Sonntag Verlag 
ISBN 3-87758-175-7

 
    • Bachblüten:

 

    •  

  
  
 

Dr.med. Götz Blome 
Bauer Verlag 
Heile Dein Kind an Körper und Seele 
ISBN 3 7626 0480 0

Dr. Götz Blome 
Das neue Bach-Blüten-Buch 
Bauer Verlag 
ISBN 3 7626 0446 0




Buchvorstellungen:



"Frühförderung für 'mongloide' Kinder" -Das Down-Syndrom- Valentine Dmitriev/Übersetzung Wolg. Storm

Liebe, Fürsorge, intensives "sich kümmern" tragen bei jedem Kind zu einer gesunden guten Entwicklung bei...

...bei unseren Kindern um so mehr.

Es ist eine wesentliche Voraussetzung um den anderen Anforderungen, nämlich Training, Training, Training gerecht zu werden. Die Kombination von Liebe und Fürsorge und intensive Frühförderung für Körper und Geist sind die beste Chance für unsere Kinder, ihren Platz in der Gesellschaft einzunehmen. Das Buch enthält ein detailiertes "Frühförderprogramm für zu Hause", das man mit einigen Hilfsmitteln (Gymnastikball, Spielsachen...) in gewohnter Umgebung umsetzen kann.

Das Buch macht Mut und zeigt Wege auf. Gegliedert nach Übungsprogrammen für Grob- und Feinmotorik und unterteilt in Altersstufen kann man seinem Kind krabbeln, sich hinsetzen, laufen lernen sowie Fingerfertigkeit und gute Wahrnehmung vermitteln. Für mich ist es jedoch nur eine Ergänzung zur Krankengymnastik und heilpädagogischen Betreuung gewesen. Die Anregung von Menschen mit Erfahrung, ein Mensch zum Zuhören, das gehört auch dazu !!!

Ute Plettenberg

Dez. 1995

 


K_i_n_d_e_r mit Down-Syndrom

Klett-Cotta-Verlag/ISBN 3-608-91170-7 ~ 22,-- DM (auch erhältlich über Arbeitskreis Down-Sydrom e.V., Hegelstr. 19, 33649 Bielefeld)

Ein Buch, daß genau meine Einstellung zu meinen beiden Kindern wiederspiegelt. Eva-Maria ist 4 Jahre alt und "normal", Anna-Lisa ist 16 Monate alt und ein "Down-Kind". In dem Buch werden 7 Kinder von Ihrer Heilpädagogin und Ihren Eltern vorgestellt. Das schönste Ergebnis aus diesen Beschreibungen ist, daß jedes Kind

eine eigene Persönlichkeit

hat und ist. Dabei ist es genauso wichtig, seine Schwächen zu wissen, als seine Stärken zu kennen und zu schätzen. Ich habe diese Erkenntnis nicht nur für meine Anna-Lisa als wichtig empfunden, sondern auch für den Umgang und die Erziehung meiner "Großen". Neben der Vorstellung der Kinder/Familien gibt es dann noch Info´s über die "Sache mit den Chromosomen", äußerliche Besonderheiten usw.

Troisdorf, Sept. 1995

Ute Plettenberg

 


"... und um mich kümmert sich keiner   -   Ilse Achilles 
 

      Kurzbeschreibung: 
      Über behinderte Kinder ist viel geschrieben worden, die Frage nach ihren Geschwistern blieb bisher ausgespart. 
      Dabei hat die ständige Kozentration der Familie auf das kranke Kind tiefreichende Konsequenzen für die Entwicklung 
      der Geschwister. Dieses buch beschreibt, was Eltern tun können, um ihre nichtbehinderten Kinder weder zu vernach- 
      lässigen, noch zu überfordern, und wie die Geschwister in dieser Konstellation für ihre Entwicklung sogar "profitieren" 
      können. 
  
  
 

 


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