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Corinne ein Kind mit Down-Syndrom

Erfahrungsbericht

Entwicklung von Corinne und behördliche bzw. versicherungstechnische Maßnahmen aus ganz subjektiver Sicht.

Neuigkeiten zu Corinne:

  • 1996 
    • Zum April 1996 hat Corinne die Pflegeversicherung mit Stufe 1 erhalten
    • Am dem 23.08.1996 hat sie die ersten drei selbständigen Schritte gemacht.
    • Nach unserem Strandurlaub am Mittelmeer haben sich die Fähigkeiten zu laufen weiter verbessert.
    • Im Oktober haben wir mit der Suche nach einem Platz in einem integrierten Kindergarten begonnen.
    • Wir stellen zur Zeit den Antrag auf einen Heilpädagogischen Platz.
    • Weihnachten: Corinne kann alleine überall aufstehen und sie LÄUFT.
  • 1997 
    • Wir haben den heilpädagogischen Platz im Kindergarten incl. der Beförderungen vom Sozialamt gewährt bekommen.
    • April 1997, wir haben für dieses Jahr noch keinen Kindergartenplatz erhalten.
    • Mai 1997, Corinne spricht sehr viele Wörter nach und versteht auch was hintern den Begriffen steht.
    • Wir wurden im April wieder vom medizinischen Dienst besucht und bleiben in Stufe 1.
    • Wir kümmern uns zur Zeit (Corinne ist jetzt in ihrem 4. Lebensjahr) Ersatz für die immer noch benötigten Windeln zu erhalten.
    • Seit August 1997 geht Corinne in den integrativen Kindergarten. Die Mitarbeiter des Kindergartens sind hoch motiviert und setzen sich sehr ein. Das Zusammensein mit den anderen Kindern fördert Corinnes Entwicklung.
  • 1998 
    • Mai 1998, Corinne läuft jetzt recht sicher, sie spricht Zweiwort-Sätze. Corinne versucht immer mehr im Haushalt zu helfen, es gelingt ihr schon den Tisch mit Tellern, Besteck und Servietten sehr ordentlich zu decken.
    • Juni 1998, das Sprechen entwickelt sich sehr gut weiter. Corinne bringt immer noch beinahe jede Infektion aus dem Kindergarten mit nach Hause. Wir haben Corinne ein Fahrrad mit Stützrädern gekauft und üben mit ihr.
    • August 1998 - wir beobachten wie Corinne Fortschritte in der Bewegungskoordination macht. Das Sprechen entwickelt sich auch sehr zu unserer Freude.
    • September 1998 - im Urlaub zeigt Corinne keine Angst mehr vor dem Wasser (im Gegenteil). Corinne entwickelt einen starken eigenen Willen und Sie kann ihre Wünsche auch sehr schön verdeutlichen und zeigen.
    • Oktober 1998 - das Sprechen und die Bewegungskoordination werden immer besser.
  • 1999 
    • Januar 1999 - Corinne kann sprachlich erklären was Sie wünscht. Sie kann uns jetzt auch sagen ob und vor allem wo sie Schmerzen hat, wenn Sie krank ist. Corinne hat zudem jetzt eine sehr lange stabile Phase ohne Erkältungen oder ähnlichem hinter sich und ist in Summe stärker und stabiler geworden.
      Wir haben das Fahrrad auf Anraten des Kinderarztes zunächst wieder in den Keller gestellt und haben Corinne dafür zu Weihnachten einen Roller geschenkt. Der Roller hat keine Stützräder, sondern ist ganz normal und soll laut dem Arzt dazu dienen den Gleichgewichtssinn bei Corinne zu entwickeln und trainieren. Dies ist bestimmt nicht bei allen Kindern so richtig, jedoch auf Corinne scheint es zu passen.
    • Februar 1999 - Corinnes Schwester Camille ist am 30.01.1999 geboren worden. Corinne reagiert sehr positiv auf ihre Schwester. Sie liebt sie sehr und ist auch sehr besorgt wenn der Säugling schreit (was sie oft tut). Sie holt sich die Zuneigung die sie braucht weiter bei ihren Eltern.
    • Juni 1999 - Corinne kann sehr ausdauernd alleine spielen. Zudem kann Corinne ohne viele Hilfsmittel abstrakt spielen, also zum Beispiel kocht Sie virtuelle Suppen etc. Ihr Ausdauervermögen beim laufen wird auch besser. Wir werden in Kürze mit Corinne zu einem Augenarzt gehen um die Sehfähigkeit kontrollieren zu lassen.
    • September 1999 - in unserem Frankreichurlaub haben wir Corinne beigebracht (mit ganz wenig Aufwand) was "Guten Tag", Danke", "Brot", "Käse", "Suppe", "wie geht es dir?" auf französisch heißt. Sie benutzt diese Begriffe mit großer Selbstverständlichkeit, sobald wir uns mit Franzosen unterhalten. Sie hat diesen Urlaub keine Angst mehr vor dem Wasser und geniest jeden Tag am Strand im Sand und im Wasser.
    • Oktober/November 1999 - Corinne hat eine Brille mit +4 Dioptrien, bei gemessener Sehschwäche von +5 Dioptren. Sie akzeptiert die Brille und trägt sie ausdauernd. Corinne hat in den letzten Monaten große Fortschritte im Sprechen gemacht. Ihre Sprachtherapeutin und ihre Eltern sind begeistert. Corinne fragt pro Stunde je 20mal - "wer war das?" und "was machst du?". Wir freuen uns obwohl es auch anstrengend ist.   Die Beziehung zu ihrer Schwester ist ebenfalls sehr gut.
  • 2000 
    • 01.01.2000 - Corinne hat den Jahreswechsel verschlafen. Dank ihres ausgeprägten Dickkopfes hat Sie am Nachmittag den Schlaf verweigert und lieber Benjamin Blümchen Videos geguckt. Um 23.00 Uhr ist Sie dann eingeschlafen. Dies ist nur ein Beispiel für das Durchsetzungsvermögen und die Fähigkeit den eigene Willen sprachlich zu erklären und auch durchzusetzen.
    • 30.01.2000 - Wir können bei Corinne von einem wirklichen Entwicklungsschub sprechen, den wir in den letzten Monaten beobachten konnten. Ihre Bewegungskoordination, körperliche Ausdauer, Erinnerungsvermögen und Sprachfähigkeit hat sich sehr erfreulich weiterentwickelt. Trotz Erkältungen und einer leichten Lungenentzündung im Januar hält dieser Trend an. Corinne hat zudem Ihre Liebe zum Fernsehen und hier zu der Kinderfilmreihe "Benjamin Blümchen" entwickelt. Hier werden wir für vernünftige Dosierungen sorgen müssen.
    • Benjamin Blümchen - zunächst von uns gefördert - hat sich zur echten Pest entwickelt. Zeitweise gibt es nichts was Corinne davon ablenken kann fernsehen zu wollen. Sie spielt jedoch auch Szenen aus den Filmen nach, was uns wieder sehr freut. Beim Sprechen kann man Sie jetzt gut verstehen. Nicht immer, aber immer öfter richtige Sätze mit Bitte, Danke, etc. Die Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester ist sehr gut. Wir haben immer noch keinen Erfolg mit Radfahren oder Roller, sie will ihren Bobby-Car oder Schwimmen. Wir beginnen jetzt mit der Suche nach einer Schule für die Einschulung 2001.
    • Für Corinne kommen im Grunde zwei Schulen in unserer Umgebung in Frage, die eine ist die Pflichtschule für geistig behinderte Kinder, die andere eine freie heilpädagogische Waldorfschule in Bonn. Die Bonner Schule kann aber leider nur ca. 10 Kinder jedes Jahr aufnehmen.
    • Wir haben Corinne an der Bonner Schule, der Johannes Schule angemeldet.
  • 2001 
    • Obwohl das Verfahren zur Feststellung des sonderpädagogischen Mehrbedarfs noch läuft haben wir die Nachricht erhalten, dass Corinne einen der wenigen Plätze in der Johannes Schule erhalten hat. Wir haben jetzt ein sehr stolzes Schulkind.
    • In Kürze will die Johannes-Schule Bonn auch Online gehen (www.johannes-schule-bonn.de)
    • Corinnes Filmgeschmack hat sich verändert. Nach Benjamin Blümchen sind jetzt die Walt Disney Filme der Renner
    • Die letzten drei Monate wird Corinne mit dem Kleinbus zum Kindergarten gefahren. Wir möchten, dass Sie sich an dieses Transportmittel noch in der bekannten Umgebung des Kindergartens gewöhnen kann.
    • Juli 2001 - Corinne kann jetzt ganz alleine im tiefen Becken mit den Schwimmflügeln schwimmen. Sie kommt immer dorthin wo sie hin will und nutzt das um länger im Wasser bleiben zu können, indem sie immer in die Mitte schwimmt wenn wir sie rufen.
    • August 2001 - Die Kindergartenzeit ist jetzt nach 4 Jahren für Corinne vorbei. Die letzten 4 Monate konnte man ganz deutlich sehen, dass Corinne keine Lust mehr hatte in den Kindergarten zu gehen. Jeden morgen hat Sie uns erzählt, dass sie ein Schulkind ist und nicht mehr in den Kindergarten will. Die Aktivitäten in der Gruppe der Kinder, die dieses Jahr den Kindergarten verlassen haben ihr allerdings sehr gut gefallen. Sie hat mit den anderen eine Nacht im Zelt geschlafen, ist im Boot auf einem Fluss gefahren u.s.w..
    • Corinne hat im Bereich der Sprache wieder große Fortschritte gemacht, dafür sind wir immer noch sehr erfolglos im Bereich der Toilettenerziehung.
    • Das Verhältnis zu ihrer Schwester hat sich ebenfalls weiterentwickelt und ist sehr intensiv geworden. Die beiden vermissen sich sehr wenn sie nicht zusammen sind.
    • Corinne ist mittlerweile ein Schulkind. Sie hat sich sehr gut in die Klassengemeinschaft integriert und wiederum können wir große Fortschritte erkennen. Corinne benötigt jetzt nur noch eine Windel in der Nacht oder wenn sie mit dem Taxi zur Schule fährt. Es passieren noch kleine Pannen, aber wir sind hoch zufrieden.
    • Corinne hat ihre ersten Buchstaben und Zahlen gelernt. Sprechen wird immer deutlicher. Sie geht mit Freude in die Schule.
  • 2002 
    • Wir haben das ganze Jahr mit Corinne das Aus- und Anziehen geübt. Wenn man ihr die Kleidungsstücke richtig in die Hand gibt kann sie sich alleine anziehen. Schuhe binden klappt noch nicht!
    • Corinne streitet mittlerweile heftig mit ihrer Schwester um Spielsachen (und natürlich auch andersherum).
  • 2003 

    2004 

     

     

    • Corinne hat jetzt Heileurythmie in der Schule. Der Unterricht (Therapie) macht ihr große Freude.
    • Corinne geht gerne in die Schule. Die Tage an denen es morgens spannenden Unterricht gibt wie etwa Sport sind die Tage an denen es auch leichter als sonst aus dem Bett geht.
    • Corinne entwickelt ein starkes "Ich will.." Gefühl. Sie weiß genau was Sie möchte und kann das auch artikulieren.
    • Wir haben im Urlaub begonnen auch die letzte Windel wegzulassen. Wir haben lange mit Corinne darüber gesprochen dass Sie jetzt auch Nachts zur Toilette gehen muss. Es war von Anfang an erfolgreich.
    • Corinne hat nach den Ferien begonnen in den Katechetenunterricht zu gehen. Wir gehen jetzt auch regelmäßig mit ihr in die Kirche um sie gut auf die nächstes Jahr anstehende Kommunion vorzubereiten.
    • Corinne ist im April mit zur Kommunion gegangen! Die Vorbereitung fand in der Heimatgemeinde statt und nicht im Schulverband. Es war für uns alle ein sehr schönes Erlebnis. Dank der großartigen Haltung des Kaplans und aller Katecheten hatten wir ein sehr positives Integrationserlebniss.
    • Corinnes Fähigkeit deutlich zu sprechen nimmt in den Wachstumsphasen ab. Dazwischen sind wir oft von Satzbau, Zeiten und Ausdruck begeistert. Offenbar braucht der Körper dann wieder alle Kraft für Anderes.

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